WordPress Plugins zu installieren ist kinderleicht. Seit dem Inkrafttreten der DSGVO ist die Frage, ob ein Plugin, das Du neu installieren willst, auch DSGVO-konform ist.
Doch wer hat schon Lust ein Datenschutz- und WordPress-Guru zu werden, um beurteilen zu können, ob ein Plugin nun im Einklang mit der Datenschutzgrundverordnung ist oder nicht.
Vielleicht wird es Zeit, auch in diesem Bereich umzudenken, denn dann ist die Lösung sehr einfach.
WordPress Plugins oder: kann ich das von der Steuer absetzen?
Blick in den Alltag als kleiner Unternehmer:
Wen fragst Du, wenn Du wissen willst, ob Du dieses oder jenes von der Steuer absetzen kannst?
Genau!
Und wenn Du ein rechtliches Thema hast?
Genau!
Scheinbar hast Du Dich an dieses Gedankenmodell gewöhnt:
Rechtliches gibst Du dem Rechtsanwalt, Steuerthemen dem Steuerberater, was Dein Auto betrifft dem Kfz-Mechaniker, was Reparaturen betrifft dem Handwerker, …
Klar, es gibt die Alles-Selbermacher – aber das ist als Unternehmer ineffizient.
Oder bist Du als Unternehmer auch „Heimwerker“?
So, und wem gibt Du jetzt das Thema WordPress Plugins unter Datenschutzaspekten?
Genau!
Deinem IT-Dienstleister, sofern er Ahnung von Datenschutz hat!
Der kann dann schauen, welche Daten das Plugin abspeichert oder überträgt und ob das im Einklang mit der DGSVO ist.
EINFACH, ODER?
Was Du zum Thema WordPress Plugins selbst tun kannst
Ich glaube, dass, wenn Du das Internet für Dein Business nutzt, Du Datenschutzsachen dem Datenschutz-Berater und die Sicherheit Deiner Homepage dem Sicherheits-Experten anvertrauen solltest.
Als Chefin oder Chef kannst Du gleichwohl ein Auge auf das Thema WordPress Plugins haben.
Zum Beispiel, indem Du Dir diese Seiten zu Gemüte führst:
- Berufsverband der Datenschutzbeauftragten Deutschlands (BvD) e.V.
Hier findest Du für Deutschland relevante Informationen und Hilfen in Sachen Datenschutz. - 170+ Plugins im DSGVO-Check (mit Lösungen, Alternativen und Plugin-Tipps!)
Sehr umfangreiche Seite, die selbst dann sehr wertvoll bleibt, falls sie nicht mehr aktualisiert werden sollte. - Die umfassende WordPress-Plugins DSGVO Liste – Lösungen, Maßnahmen, Alternativen
Ebenfalls sehr umfangreich und ebenfalls sehr wertvoll, selbst bei „Nicht-Aktualisierung“.
Cookie-Bewusstsein
Wenn wir schon von WordPress Plugins und der DSGVO sprechen, dann lass uns auch gleich das Thema Cookies abhandeln.
Du kannst einfach immer wieder mal schauen, welche Cookies Deine eigene(n) Website(s) so „produzieren“.
Nutze beispielsweise dieses Test-Tool:
https://webbkoll.dataskydd.net/en/
Übrigens:
Wenn Du Deine Website testen willst, ob sie Cookies und insbesondere Tracker „produziert“, dann nimm bitte nicht ein Tool, das Dir gleich im Anschluss eine Lösung verkaufen will.
Die DSGVO bietet derart viel Interpretationsspielraum, dass wir erst in einiger Zeit wissen werden, was denn nun in welchem land wie ausgestaltet sein muss.
Alles, was „sammelt“ in die Datenschutzerklärung
Wenn WordPress Plugins personenbezogene Daten sammeln, dann solltest Du diese in Deiner Datenschutzerklärung aufführen. Im Idealfall findest Du eine Möglichkeit, das Sammeln von Daten erst dann aktiv werden zu lassen, wenn ein Webseitenbesucher seine Einwilligung gegeben hat.
Alternativ kann es auch sein, dass das Plugin so wichtig ist, dass Du ein berechtigtes Interesse hast, es zu nutzen.
Meine Erfahrungen, keine Rechtsberatung
Auch wenn ich sogar mal ein paar Semester Recht studiert habe – ich übernehme keine Haftung für die Vollständigkeit, Aktualität und Richtigkeit der hier bereitgestellten Inhalte.
Wie oben gesagt:
Bei Rechtsfragen gehtst Du am besten zum Rechtsanwalt…
Dein Frank
ZURÜCK ZUR ÜBERSICHT!
Eine Seite, viele nützliche Ressourcen.
Tools, die wir empfehlen, finden Sie in dieser Liste.
Und mit IM Exklusiv gibt es das Wichtigste in Newsletter-Form.
Photo by Alex Wigan on unsplash.com